Rezension: Bekenntnisse eines Redners
Ich habe das Buch von Scott Berkun in der deutschen Übersetzung von Peter Klicman in Vorbereitung auf die International PHP Conference gelesen.
Scott warnt bereits im Prolog davor, dass sein Buch für all jene ungeeignet sein könnte, die nicht immer gern die Wahrheit hören. Dieser Warung läßt er 10 Kapitel folgen, die persönlich und eigenwillig seine Erfahrungen und Erlebnisse als Redner schildern. Daraus leitet er zahlreiche Ratschläge für Neulinge und Profis ab, die sich, wie er, auf ein Podium begeben. Scott nimmt die Angst vor Anfängerfehlern, indem er an Beispielen zeigt, dass Fehler ständig passieren und diese nur allzu natürlich sind ("Vermeiden Sie den Fehler, keine Fehler machen zu wollen."). Er gibt Tipps, wie man mit der Nervosität umgehen kann, die sich in Konfrontation mit einer großen Menschenmenge (auch bei ihm) einstellt. Auf amüsante Weise unternimmt er dabei einen Ausflug zu den Höhlenmenschen und der Organisation unseres Gehirns. Er schreibt über häßliche Kronleuchter und großartig konzipierte Amphitheater, wenn er über schwierige Räume aufklärt. Auch mit der Höhe seines Jahreseinkommens hält er nicht hinterm Berg, und zeigt, was andere in diesem Business verdienen. Der Leser erfährt weiterhin, wie er als Redner den Kontakt zum Publikum aufbaut und aufrecht erhält und welche wichtige Rolle der Aufbau der Präsentation dabei spielt. Amüsante Einblicke in Auftritte beim Fernsehen, persönliche Bekenntnisse des Autors und "handwerkliche" Tipps zu Fernbedienung, Kamera und Mikrofon runden das Buch ab.
"Bekenntnisse eines Redners" ist schonungslos ehrlich, unkompliziert und mit viel Witz geschrieben. Neben zahlreichen Fakten und sehr hilfreichen Einblicken und Ratschlägen erfährt der Leser viele persönliche Einblicke in die Arbeit und das Leben eines Redners. Diese Kombination macht meiner Meinung nach die Stärke des Buchs aus. Scotts Humor hat mir nicht nur einmal irritierte Blicke eingebracht, wenn ich kichernd und glucksend in der Ecke eines Cafes in dem Buch gelesen habe.
Erfolgreiche Ladezeiten-Optimierung
Es ist schön zu sehen, wie unsere Bemühungen, die Ladezeiten unserer Webseiten zu verkürzen, Wirkung zeigen. Dies zeigen nicht nur Tools wie YSlow oder Page Speed, sondern auch Tools wie die Google Webmaster Tools. Diese analysieren in ihrem Lab-Bereich die Ladezeiten von Webseiten und veröffentlichen neben einer Statistik der vergangenen Monate auch Empfehlungen für weitere Optimierungen. Diese Statistiken zeigen über die letzten Monate für sämtliche unserer Projekte eine deutliche Verbesserung der Ladezeiten.

Die Statistik geht nur bis zum Dezember des letzten Jahres zurück. Einige Optimierungen fanden schon vorher statt, der initiale Wert dürfte also noch sehr viel größer als 3 Sekunden sein. Und wie die Zahlen des Artikels The performance business pitch von Stoyan Stefanov zeigen, haben solche Verbesserungen einen großen Einfluß auf die User Experience und das Kaufverhalten des Besuchers einer Website.
Wie wir das geschafft haben, läßt sich in diversen Artikeln hier im Blog nachlesen.
GWT - Top search queries
Google hat in den Webmaster Tools die Statistik zu den Top search queries ordentlich erweitert. Statt weniger, wager Daten stehen jetzt detaillierte Statistiken zu Impressions und Clickthroughs in Abhängigkeit zur Position in den SERPs zur Verfügung. Wer hätte gedacht, dass Google solche Daten eines Tages in dieser Genauigkeit so bereitwillig veröffentlicht?
Xsticky-Addon - Sticky Notes für den Firefox
Das Xsticky-Addon erlaubt im Firefox das Platzieren von Sticky Notes auf einer beliebigen Webseite. Ich schreibe darüber, da mir diese Idee vor einiger Zeit auch durch den Kopf ging (wir hatten vor 2 Jahren etwas ähnliches als Teil unserer Entwicklungsumgebung implementiert). Von der Entwicklung eines entsprechenden Firefox-Addons habe ich dann aber abgesehen - der Aufwand schien mir einfach zu groß. Das Xsticky-Addon steht in der aktuellen Version erst am Anfang einer denkbar aufwändigen Entwicklung. Die Todo-Liste auf der Mozilla Addon-Seite läßt erahnen, wo die Reise hingehen könnte. Ich bin gespannt, ob Swen Burdack das nötige Durchhaltevermögen zeigt.
Hier eine kleine Liste von Gedanken/Problemen, die mir damals vor allem in Hinblick auf den Austausch der Notes durch den Kopf gingen:
- Wie bestimme ich, wer die Note zu lesen bekommt? (Organisation von Teams/Projekten/Zuständigkeiten)
- Wie findet diese Organisation statt? (Weboberfläche, Autorisierung, Rechtervergabe)
- Wie gehe ich mit unterschiedlichen Seitenzuständen um? Welchen Identifier für den Zustand einer Seite kann ich nutzen? Was mache ich mit Seiten, die sich innerhalb eines Flows befinden (Kundendaten etc.)?
- Wie kann ich solch ein Addon monetarisieren? (Bis zu 3 Projekte/Personen/Teams kostenlos, dann zahlen?) Wie stelle ich dann eine 100%ige Verfügbarkeit sicher? Und die ganze Zahlungsabwicklung

Ich fänd' es toll, wenn der Entwickler hierfür Lösungen finden würde. Dann wird Xsticky vermutlich ein großer Erfolg.
Nachtrag zum JavaScript Error Tool
Es gibt nun auch einen Online-Service ExceptionHub, welcher JavaScript-Fehler trackt und über eine Weboberfläche, per E-Mail oder als RSS-Feed kommuniziert. Weitere Features des Service sind ein stack trace (feine Sache, aber wie in den Kommentaren zu lesen ist, nicht ganz unkritisch implementiert), die Gruppierung von Fehlern und eine Unterscheidung zwischen Entwicklungs- und Produktionsbetrieb. Das Prinzip ähnelt dem des J.E.T., welches wir für die Analyse von JavaScript-Fehlern einsetzen.
Unsere Erfahrungen seit Einführung des J.E.T. im Dezember des letzten Jahres sind durchaus positiv. Nach einer anfänglichen Bugfix-Phase haben sich die Fehler auf ein moderates Maß eingependelt. Viele der jetzt noch auftretenden Fehler sind auf vorzeitig abgebrochene Ladevorgänge und ähnliche, nicht behandelbare Fehler, zurückzuführen. Sehr hilfreich ist das unmittelbare Feedback über neu auftretende Fehler nach Onlinegängen. Hier können wir entsprechende Maßnahmen sehr viel schneller als früher ergreifen.
Ein stack trace, wie ihn ExceptionHub bietet, wäre auch für das J.E.T. wünschenswert. Momentan ist es sehr frustrierend, die Ursache für so ungenaue Fehler wie "target is null" zu finden.
On-Page-SEO: Sitemaps
- HTML Sitemap und XML Sitemap sind beide nützlich
- HTML Sitemap wird von Google als sehr wertvoll angesehen
- Unterstützt das Crawlen der kompletten Seite
- Sollte auf der Startseite angeboten werden
- Sollte der XML Sitemap vorgezogen werden
- XML Sitemaps garantieren nicht das Crawlen der Seiten
- Werden zum Erkennen neuer Seiten genutzt
- Können zusätzlich zur HTML Sitemap angegeben werden
On-Page-SEO: SiteLinks
- Werden nur angezeigt, wenn die Seite eine sehr hohe Relevanz für einen Suchbegriff aufweist
- Google möchte sicherstellen, dass SiteLinks zu den am häufigsten besuchten Seiten führen
- Seite muss auf Platz 1 für einen relevanten, häufigen Suchbegriff platziert sein
- Werden nicht angezeigt, wenn:
- Google in gewisser Weise Zweifel an der Relevanz der Seite hat
- Keywords ein geringes Suchvolumen aufweisen
- Seite einen niedrigen PageRank aufweist
- Seite eine ungünstige Struktur aufweist
- Es sollte eine kurze, leicht erfassbare HTML-Navigation auf der Startseite platziert werden
- Diese Navigation sollte sich in einer einfachen, dazu passenden Seitenstruktur wiederfinden
Pasta mit Garnelen und Kapern
100g Garnelen
3 Tomaten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Pepperoni
Pasta
10-15 Kapern aus dem Glas
Petersilie
2 EL Olivenöl
Parmesan
Salz/Pfeffer
Die Zwiebel, Knoblauch und Pepperoni in kleine Würfel schneiden. Die Garnelen waschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die entkernten Tomaten würfeln.
Pasta laut Packung in Salzwasser kochen.
Garnelen in dem Olivenöl 3-4 Minuten scharf braten und dann beiseite stellen. Im restlichen Olivenöl Zwiebeln, Knoblauch und Pepperoni einige Minuten dünsten. Dann die Tomatenwürfel zugeben und alles 2-3 Minuten braten lassen. Mit etwas Nudelwasser ablöschen, die Garnelen und die Kapern ohne Wasser hinzugeben und alles mit Salz und Peffer würzen. Petersilie darüber geben.
Die gekochte Pasta mit der Sauce vermischen, auf großen Tellern anrichten und Parmesan darüber hobeln.