Nachtrag zum JavaScript Error Tool
Es gibt nun auch einen Online-Service ExceptionHub, welcher JavaScript-Fehler trackt und über eine Weboberfläche, per E-Mail oder als RSS-Feed kommuniziert. Weitere Features des Service sind ein stack trace (feine Sache, aber wie in den Kommentaren zu lesen ist, nicht ganz unkritisch implementiert), die Gruppierung von Fehlern und eine Unterscheidung zwischen Entwicklungs- und Produktionsbetrieb. Das Prinzip ähnelt dem des J.E.T., welches wir für die Analyse von JavaScript-Fehlern einsetzen.
Unsere Erfahrungen seit Einführung des J.E.T. im Dezember des letzten Jahres sind durchaus positiv. Nach einer anfänglichen Bugfix-Phase haben sich die Fehler auf ein moderates Maß eingependelt. Viele der jetzt noch auftretenden Fehler sind auf vorzeitig abgebrochene Ladevorgänge und ähnliche, nicht behandelbare Fehler, zurückzuführen. Sehr hilfreich ist das unmittelbare Feedback über neu auftretende Fehler nach Onlinegängen. Hier können wir entsprechende Maßnahmen sehr viel schneller als früher ergreifen.
Ein stack trace, wie ihn ExceptionHub bietet, wäre auch für das J.E.T. wünschenswert. Momentan ist es sehr frustrierend, die Ursache für so ungenaue Fehler wie "target is null" zu finden.
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