Dienstag, 19. Oktober 2010

Gastartikel im Webstandard-Blog

Gestern erschien im Webstandard-Blog der erste von 3 Artikeln zur Verbesserung der Website-Performance mit Expires-Headern. Die Artikel basieren auf Steve Souders Veröffentlichungen und den praktischen Erfahrungen, die ich mit dem Content Delivery Server gesammelt habe. Der zweite und dritte Teil folgen die nächsten Tage.

Sonntag, 17. Oktober 2010

CSS3 Redesign abgeschlossen

So - jetzt bin ich zufrieden. Ohne eine Zeile HTML zu ändern und mit vielen neuen CSS3 Regeln hat das Blog einen neuen Look bekommen. Das Redesign war ein Versuch, dass Wissen aus Dan Rubins CSS3 Workshop praktisch anzuwenden.

Samstag, 16. Oktober 2010

Halb zwei - uff...

Bin immer noch nicht zufrieden, gehe jetzt aber erstmal ins Bett.

Freitag, 15. Oktober 2010

CSS3 Redesign startet jetzt

Für die nächsten Stunden wird die Seite übel aussehen - danach hoffentlich nicht mehr... ;-)

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Vortrag auf der WebTechCon 2010

Ich bin wieder zurück von der WebTechCon 2010. Neben einigen interessanten Vorträgen und jeder Menge Socializing habe auch ich einen Vortrag gehalten. Es ging um die Frontend-Architektur unserer Abteilung.

"Frontend-Architektur der 1&1 Bestellsysteme" bei Slideshare

Es gab einige interessante Fragen und jede Menge positives Feedback (zwitscher, zwitscher, zwitscher).

Einige Dinge, die ich aus den Gesprächen mitnehme:

  • Viele Entwickler sitzen auf zwei Stühlen - PHP und das bißchen Frontend gleich noch mit. Den meisten ist bewußt, dass das alles andere als optimal ist
  • Sehr gewachsene, heterogene Infrastrukturen - Konsolidierung nicht in Sicht (Zeit- oder Geldmangel)
  • Uneinsichtige Chefs blockieren Innovationen
  • Gute Kollegen trösten über vieles hinweg
  • Kicker sind Mangelware
  • Großraumbüros sind definitiv keine Option für Entwickler

Das macht mir mal wieder deutlich klar, wie gut wir eigentlich mit Personal und Systemen aufgestellt sind und wie viel Nachholbedarf andere Firmen da noch haben.

Letzte Woche war ich zusammen mit Andi und Mathias auf der Fronteers in Amsterdam. Chris Heilmann hat die Talks der Konferenz sehr gut zusammengefasst. Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass der CSS3 Workshop von Dan Rubin sehr lehrreich und kurzweilig war.

Samstag, 2. Oktober 2010

Die Webseite

Inspiriert durch dieses Meisterwerk von Jochen Malmsheimer (unbedingt vorher ansehen, sonst kommt der Witz nicht rüber) habe ich versucht, diesen Gag auf ein anderes Thema zu übertragen.

Die Webseite

Wie geht eine Webseite? Fangen wir unten an. Da ist das valides HTML. VALIDES HTML! Mit einer richtigen Semantik, damit die Elemente der Seite auch eine anständige Bedeutung haben. Richtiges HTML, semantisch, suchmaschinenoptimiert. Nicht diese zusammengeschusterte Tagsuppe, die ihr Layout in Tabellen presst und von Headlines noch nie etwas gehört hat!

Da drauf - extern, minimiert und komprimiert - gutes CSS! Man kann auch Stylesheets oder Layout dazu sagen. Und das CSS rendert von oben über das HTML, und dann lernen sie sich kennen und dann tun sie sich zusammen - denn sie wissen, gleich gibt's noch richtig was auf's Dach.

Und dann! Das ist jetzt ganz wichtig, Zettel raus, Stifte und mitschreiben - BITTE! Und dann...! Unobtrusive, buchstabiert U-N-O-B-T-R-U-S-I-V-E, JavaScript! Die Zeiten von Inline-Events sind vorbei!

Die müssen sauber voneinander getrennt sein! HTML und CSS bilden Gerüst und Layout der Seite und JavaScript fügt eine Logik-Schicht hinzu. Und dann gibt das eine Technologieexplosion, die einem die Zähne aus dem Hals bläst, wenn sie nicht ordentlich verschraubt sind!

DAS IST GUT! Seit Jahren ist das so gut! Das sind Webstandards!

Bis... zu diesem furchtbaren Tag... an dem so ein mental verotteter Grafiker (sorry, Jungs) DA FLASH DRAUFGEMACHT HAT, UND GRAFISCHE HEADLINES, UND VERLÄUFE UND OHNE ENDE SCHLAGSCHATTEN! DU HAST DAS GEFÜHL, DU BLICKST AUF EINE SCHIESSBUDE! DAS HAT DOCH MIT EINER WEBSEITE NICHTS ZU TUN! ICH WERDE NOCH WAHNSINNIG!

ICH... ich bin für den Einsatz des Militärs im eigenen Land! Die Soldaten sollen die Grafiker unter vorgehaltener Waffe dazu zwingen, ihre eigenen Webseiten mit einem Screenreader zu bedienen! Ein Grafiker soll morgens ins Büro kommen, eine anständige Webseite layouten und wieder nach Hause gehen - ist das denn so schwer ?!?

Das mache ich fast jeden Tag - könnt ihr euch das vorstellen? Das ich das gesundheitlich überhaupt mitmache! Auf der anderen Seite finde ich, dass ein so durchaus technologielastiges Blog wie dieses so einen Hauch von Emotion durchaus verträgt. Auf der anderen Seite fragt sich der eine oder andere Leser diese Artikels jetzt vielleicht... Was - hat - der - Mann?

RECHT HAT ER!!!

Danke an Andi und Matthias, die zum Teil unter dem Einsatz alkoholischer Getränke ihren Beitrag geleistet haben :-)

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  • Nico Steiner
  • www.nicosteiner.de
  • Karlsruhe/Germany
  • Senior Frontend-Developer at 1&1