Mittwoch, 28. April 2010

Erfolgreiche Ladezeiten-Optimierung

Es ist schön zu sehen, wie unsere Bemühungen, die Ladezeiten unserer Webseiten zu verkürzen, Wirkung zeigen. Dies zeigen nicht nur Tools wie YSlow oder Page Speed, sondern auch Tools wie die Google Webmaster Tools. Diese analysieren in ihrem Lab-Bereich die Ladezeiten von Webseiten und veröffentlichen neben einer Statistik der vergangenen Monate auch Empfehlungen für weitere Optimierungen. Diese Statistiken zeigen über die letzten Monate für sämtliche unserer Projekte eine deutliche Verbesserung der Ladezeiten.

Ladezeiten eines Pustefix-Projekts

Die Statistik geht nur bis zum Dezember des letzten Jahres zurück. Einige Optimierungen fanden schon vorher statt, der initiale Wert dürfte also noch sehr viel größer als 3 Sekunden sein. Und wie die Zahlen des Artikels The performance business pitch von Stoyan Stefanov zeigen, haben solche Verbesserungen einen großen Einfluß auf die User Experience und das Kaufverhalten des Besuchers einer Website.

Wie wir das geschafft haben, läßt sich in diversen Artikeln hier im Blog nachlesen.

Montag, 26. April 2010

GWT - Top search queries

Google hat in den Webmaster Tools die Statistik zu den Top search queries ordentlich erweitert. Statt weniger, wager Daten stehen jetzt detaillierte Statistiken zu Impressions und Clickthroughs in Abhängigkeit zur Position in den SERPs zur Verfügung. Wer hätte gedacht, dass Google solche Daten eines Tages in dieser Genauigkeit so bereitwillig veröffentlicht?

Top search queries

Sonntag, 25. April 2010

Xsticky-Addon - Sticky Notes für den Firefox

Das Xsticky-Addon erlaubt im Firefox das Platzieren von Sticky Notes auf einer beliebigen Webseite. Ich schreibe darüber, da mir diese Idee vor einiger Zeit auch durch den Kopf ging (wir hatten vor 2 Jahren etwas ähnliches als Teil unserer Entwicklungsumgebung implementiert). Von der Entwicklung eines entsprechenden Firefox-Addons habe ich dann aber abgesehen - der Aufwand schien mir einfach zu groß. Das Xsticky-Addon steht in der aktuellen Version erst am Anfang einer denkbar aufwändigen Entwicklung. Die Todo-Liste auf der Mozilla Addon-Seite läßt erahnen, wo die Reise hingehen könnte. Ich bin gespannt, ob Swen Burdack das nötige Durchhaltevermögen zeigt.

Hier eine kleine Liste von Gedanken/Problemen, die mir damals vor allem in Hinblick auf den Austausch der Notes durch den Kopf gingen:


  • Wie bestimme ich, wer die Note zu lesen bekommt? (Organisation von Teams/Projekten/Zuständigkeiten)
  • Wie findet diese Organisation statt? (Weboberfläche, Autorisierung, Rechtervergabe)
  • Wie gehe ich mit unterschiedlichen Seitenzuständen um? Welchen Identifier für den Zustand einer Seite kann ich nutzen? Was mache ich mit Seiten, die sich innerhalb eines Flows befinden (Kundendaten etc.)?
  • Wie kann ich solch ein Addon monetarisieren? (Bis zu 3 Projekte/Personen/Teams kostenlos, dann zahlen?) Wie stelle ich dann eine 100%ige Verfügbarkeit sicher? Und die ganze Zahlungsabwicklung :-(


Ich fänd' es toll, wenn der Entwickler hierfür Lösungen finden würde. Dann wird Xsticky vermutlich ein großer Erfolg.

Nachtrag zum JavaScript Error Tool

Es gibt nun auch einen Online-Service ExceptionHub, welcher JavaScript-Fehler trackt und über eine Weboberfläche, per E-Mail oder als RSS-Feed kommuniziert. Weitere Features des Service sind ein stack trace (feine Sache, aber wie in den Kommentaren zu lesen ist, nicht ganz unkritisch implementiert), die Gruppierung von Fehlern und eine Unterscheidung zwischen Entwicklungs- und Produktionsbetrieb. Das Prinzip ähnelt dem des J.E.T., welches wir für die Analyse von JavaScript-Fehlern einsetzen.

Unsere Erfahrungen seit Einführung des J.E.T. im Dezember des letzten Jahres sind durchaus positiv. Nach einer anfänglichen Bugfix-Phase haben sich die Fehler auf ein moderates Maß eingependelt. Viele der jetzt noch auftretenden Fehler sind auf vorzeitig abgebrochene Ladevorgänge und ähnliche, nicht behandelbare Fehler, zurückzuführen. Sehr hilfreich ist das unmittelbare Feedback über neu auftretende Fehler nach Onlinegängen. Hier können wir entsprechende Maßnahmen sehr viel schneller als früher ergreifen.

Ein stack trace, wie ihn ExceptionHub bietet, wäre auch für das J.E.T. wünschenswert. Momentan ist es sehr frustrierend, die Ursache für so ungenaue Fehler wie "target is null" zu finden.

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