Erfolgreiche Ladezeiten-Optimierung
Es ist schön zu sehen, wie unsere Bemühungen, die Ladezeiten unserer Webseiten zu verkürzen, Wirkung zeigen. Dies zeigen nicht nur Tools wie YSlow oder Page Speed, sondern auch Tools wie die Google Webmaster Tools. Diese analysieren in ihrem Lab-Bereich die Ladezeiten von Webseiten und veröffentlichen neben einer Statistik der vergangenen Monate auch Empfehlungen für weitere Optimierungen. Diese Statistiken zeigen über die letzten Monate für sämtliche unserer Projekte eine deutliche Verbesserung der Ladezeiten.

Die Statistik geht nur bis zum Dezember des letzten Jahres zurück. Einige Optimierungen fanden schon vorher statt, der initiale Wert dürfte also noch sehr viel größer als 3 Sekunden sein. Und wie die Zahlen des Artikels The performance business pitch von Stoyan Stefanov zeigen, haben solche Verbesserungen einen großen Einfluß auf die User Experience und das Kaufverhalten des Besuchers einer Website.
Wie wir das geschafft haben, läßt sich in diversen Artikeln hier im Blog nachlesen.
GWT - Top search queries
Google hat in den Webmaster Tools die Statistik zu den Top search queries ordentlich erweitert. Statt weniger, wager Daten stehen jetzt detaillierte Statistiken zu Impressions und Clickthroughs in Abhängigkeit zur Position in den SERPs zur Verfügung. Wer hätte gedacht, dass Google solche Daten eines Tages in dieser Genauigkeit so bereitwillig veröffentlicht?
Xsticky-Addon - Sticky Notes für den Firefox
Das Xsticky-Addon erlaubt im Firefox das Platzieren von Sticky Notes auf einer beliebigen Webseite. Ich schreibe darüber, da mir diese Idee vor einiger Zeit auch durch den Kopf ging (wir hatten vor 2 Jahren etwas ähnliches als Teil unserer Entwicklungsumgebung implementiert). Von der Entwicklung eines entsprechenden Firefox-Addons habe ich dann aber abgesehen - der Aufwand schien mir einfach zu groß. Das Xsticky-Addon steht in der aktuellen Version erst am Anfang einer denkbar aufwändigen Entwicklung. Die Todo-Liste auf der Mozilla Addon-Seite läßt erahnen, wo die Reise hingehen könnte. Ich bin gespannt, ob Swen Burdack das nötige Durchhaltevermögen zeigt.
Hier eine kleine Liste von Gedanken/Problemen, die mir damals vor allem in Hinblick auf den Austausch der Notes durch den Kopf gingen:
- Wie bestimme ich, wer die Note zu lesen bekommt? (Organisation von Teams/Projekten/Zuständigkeiten)
- Wie findet diese Organisation statt? (Weboberfläche, Autorisierung, Rechtervergabe)
- Wie gehe ich mit unterschiedlichen Seitenzuständen um? Welchen Identifier für den Zustand einer Seite kann ich nutzen? Was mache ich mit Seiten, die sich innerhalb eines Flows befinden (Kundendaten etc.)?
- Wie kann ich solch ein Addon monetarisieren? (Bis zu 3 Projekte/Personen/Teams kostenlos, dann zahlen?) Wie stelle ich dann eine 100%ige Verfügbarkeit sicher? Und die ganze Zahlungsabwicklung

Ich fänd' es toll, wenn der Entwickler hierfür Lösungen finden würde. Dann wird Xsticky vermutlich ein großer Erfolg.
Mozilla HeadsUpDisplay
Mozilla plant die Fehlerkonsole durch die interaktive Konsole HeadsUpDisplay zu ersetzen. Damit soll Entwicklern im Firefox ein sehr genauer Blick auf die Vorgänge während des Aufbaus der Webseite und auf nachfolgende Veränderungen der Seite ermöglicht werden.
Unter anderem soll das Tool folgende Informationen anzeigen:
- Alle Arten von Fehlern (Error Console)
- Netzwerkaktivitäten (LiveHTTPHeaders)
- JavaScript Events
- DOM/HTML Manipulation (Firebug)
Weitere geplante Features sind:
- Interaktive Kommandozeile zur Ausführung von JavaScript
- Logging-API ähnlich der Firebug Konsole
- Inspizieren von Objekten
Momentan verteilen sich viele der Features auf verschiedene Extensions. Es sieht so aus, als wollte Mozilla diese im HeadsUpDisplay nativ vereinen.
Mozilla war mit Entwickler-Tools in der Vergangenheit oftmals Vorreiter. Allerdings hat Apple diesmal mit der neuen Version des WebKit Inspector in beeindruckender Weise vorgelegt. Auch Google Chrome hat mittlerweile sehr ausgereifte Extensions zu bieten.
Es bleibt abzuwarten, ob Mozilla den Ruf des Firefox als besten Browser zum Entwickeln von Webseiten gegen Apple und Google in Zukunft verteidigen kann.
Nachtrag zum JavaScript Error Tool
Es gibt nun auch einen Online-Service ExceptionHub, welcher JavaScript-Fehler trackt und über eine Weboberfläche, per E-Mail oder als RSS-Feed kommuniziert. Weitere Features des Service sind ein stack trace (feine Sache, aber wie in den Kommentaren zu lesen ist, nicht ganz unkritisch implementiert), die Gruppierung von Fehlern und eine Unterscheidung zwischen Entwicklungs- und Produktionsbetrieb. Das Prinzip ähnelt dem des J.E.T., welches wir für die Analyse von JavaScript-Fehlern einsetzen.
Unsere Erfahrungen seit Einführung des J.E.T. im Dezember des letzten Jahres sind durchaus positiv. Nach einer anfänglichen Bugfix-Phase haben sich die Fehler auf ein moderates Maß eingependelt. Viele der jetzt noch auftretenden Fehler sind auf vorzeitig abgebrochene Ladevorgänge und ähnliche, nicht behandelbare Fehler, zurückzuführen. Sehr hilfreich ist das unmittelbare Feedback über neu auftretende Fehler nach Onlinegängen. Hier können wir entsprechende Maßnahmen sehr viel schneller als früher ergreifen.
Ein stack trace, wie ihn ExceptionHub bietet, wäre auch für das J.E.T. wünschenswert. Momentan ist es sehr frustrierend, die Ursache für so ungenaue Fehler wie "target is null" zu finden.
Grillsaison geht los
Der Chef heizt nächsten Dienstag den Grill wieder an. Höchste Zeit nach passenden Rezepten zu schauen. Letztes Jahr haben mich die Rezepte für Polenta-Paprika und für gegrillte Feigen besonders begeistert. Beide Rezepte sind bei kulinario.org zu finden. Bei EatSmarter! gibt es ebenfalls jede Menge Anregungen für die nächste Grillparty.
Joggen - erste Bilanz
Jetzt hab ich ein paar Runden hinter mir und es wird Zeit für eine erste Bilanz. Das Laufen macht riesig Spass. Morgens bei Sonnenaufgang vor der Arbeit ins Grüne und bei Vogelgezwitscher und klarer Luft durch den Park - großartig! Jedes Mal geht's ein Stück weiter - heute von meiner Wohnung zum Schloss und wieder zurück. Das sind immerhin fast 5 Kilometer. Dafür, dass ich das noch nicht mal einen Monat mache, und vorher 15 Jahre keine 100 Meter am Stück gelaufen bin, ist das bestimmt nicht übel. Mit dem Gmaps Pedometer habe ich die Strecke mal markiert - dabei ist schön zu sehen, dass ein Großteil der Route durch Parks führt. Nördlich vom Schloss schließt der Hardtwald an - da ist also noch ordentlich Luft und ich kann die Distanz beliebig verlängern.
Mathematisches Ende des IE6 und IE7
Pingdom hat Statistiken zum Update der häufigsten Browser veröffentlicht. Meine besondere Beachtung galt den Zahlen der verschiedenen Internet Explorer Versionen.

Wenn man die einfache Annahme trifft, dass die Zahl der IE6 und IE7 weiterhin linear abnimmt, kommt man beim IE6 auf eine Steigung von -0,23 und beim IE7 auf -0,32. Das würde bedeuten, dass das mathematische Ende des IE6 noch in diesem Jahr im Dezember gekommen wäre. Der IE7 würde nach dieser Formel im März 2013 von der Bildfläche verschwinden.
Leider zeigen die Statistiken der übrigen Browser, dass die Zahlen gegen Ende exponentiell abnehmen - bleibt zu hoffen, dass sie vorher in den Bereich vernachlässigbarer Werte sinken.
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