Gebratene Edelreizker mit Speck und Brot
Da die Pilzsaison vor der Tür steht kommt hier eins meiner Lieblings-Pilz-Rezepte.
300g Edelreizker
Geräucherter Speck
1 Zwiebel
1 kleines Bund Petersilie
1 kleines Bund Thymian
Salz, Pfeffer, Kümmel
Frisches Brot
Die Edelreizker sind relativ unbekannte aber großartig schmeckende Pilze. Leider habe ich sie noch nie um Supermarkt gesehen. Die wird man also immer selber suchen müssen. Wer sich bei der Bestimmung nicht absolut sicher ist (und nicht wie ich schon in jungen Jahren durch den Wald getiegert ist) sollte da doch besser Abstand nehmen oder sich einem erfahrenen Pilzsucher anschließen (zu erkennen am grauen Bart und dem Filzhut - ähnlich dem Herrn rechts
).
Die Reizker in dünne Scheiben schneiden und beiseite stellen. Die Kräuter klein hacken.
Den geräucherten Speck und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Speck in einer Pfanne zerlaufen lassen und anschließend die Zwiebel in dem Fett glasig dünsten.
Die Reizker, Salz, Pfeffer, Kümmel und die restlichen Gewürze dazu geben und alles scharf braten. Die Pilze müssen gut durchgegart sein, da sie sonst schwer verdaulich sind.
Dazu passt frisches Bauernbrot vom (Selbst-)Bäcker (ich kaufe das immer bei der Hofpfisterei oder beim Visel in der Oststadt).
Pasta mit Auberginen, Erbsen und Pilzen (vegetarisch, fortgeschritten)
Frische Pasta (fertige geht natürlich auch)
1 Aubergine
300g Tomaten
200g Kichererbsen (frisch oder gefrostet)
1 kleines Bund Basilikum
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200g frische Champignons
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Auberginen in Würfel schneiden, mit etwas Salz bestreuen und 30 Minuten lang stehen lassen (das entzieht die bittere Flüssigkeit).
Die Tomaten häuten, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Das Basilikum waschen und in kleine Stücke zupfen. Die Pilze waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden.
Die Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit Salz, Pfeffer und dem Basilikum in Olivenöl glasig dünsten. Die Auberginen abspülen, trockentupfen und zusammen mit den Tomaten, den Pilzen und den Erbsen in die Pfanne mit den Zwiebeln und dem Knoblauch geben und gar braten (ca. 8-10 Minuten). Gelegentlich mit einem Holzlöffel umrühren. Am Ende nochmals abschmecken und eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest garen.
Die Pasta anschließend abgießen und in der Pfanne unter das Gemüse heben.
Pasta selbst gemacht
Unsere Großmütter können das alle noch - Pasta selbermachen. Da das nicht schwierig ist, und man den Unterschied auf jeden Fall schmeckt, hier das Rezept zum ausprobieren.
300g Weizenmehl
3 Eier
1 EL Olivenöl
etwas Salz
Das Mehl auf ein ausreichend großes Holzbrett sieben und in der Mitte eine recht große Mulde drücken. Dort hinein kommen die Eier (mit Eiweiß), das Salz und das Olivenöl. Alles vermischen und so lange kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. In Klarsichtfolie einwickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
Dann kommt das Formen der Pasta - das ist wahlweise mehr oder weniger aufwendig. Für Tagliatelle sollte man den Teig ca. 6 mm dick ausrollen, etwas antrocknen lassen, mit Mehl bestreuen (der Teig darf nicht mehr kleben), aufrollen und mit einem Messer in Streifen schneiden. Alternativ kann man vom fertigen Teig kleine Kugeln formen und mit etwas Mehl zwischen den Handflächen zu 5 cm langen und wenigen Milimetern dicken "Würsten" rollen (die quellen beim Kochen noch auf). Andere Pasta-Formen (Orecchiette, Cavatelli, Tortellini, Fusilli etc.) oder gefüllte Nudeln sind richtig auswendig. Da braucht es schon eine italienische Großfamilie, um ausreichend viel Pasta für eine Mahlzeit zu formen.
Die fertige Pasta in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest kochen.
Wenn Teig übrig bleibt, kann dieser in Klarsichtfolie zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.