Intranet-Suche mit Ubiquity
Ich habe heute mein erstes Ubiquity-Script geschrieben. Nichts spektakuläres - mit einem markierten Namen läßt sich im Firefox die entsprechende Intranet-Suche nach der Person starten. Die Implementierung war simpel. Allerdings habe ich keine Möglichkeit gefunden, das Kommando wieder restlos zu entfernen.
Die Möglichkeiten, die diese Extension bietet, sind dank der sehr flexiblen Verwendung (in der Mozilla/Firefox-Welt) schier unendlich. Das Konzept an sich scheint stimmig - ich bin gespannt, auf welche Ideen die Leute kommen werden.
Natürlich drängt sich mir sofort der Gedanke auf, so etwas auch außerhalb des Firefox-Browsers nutzen zu wollen. Warum sollte meine Intranet-Suche lediglich auf Texte zurückgreifen können, die im Firefox angezeigt werden? Aus Anwendersicht wären auch MS Outlook oder der Acrobat Reader potentielle Quellen für solche Texte. Mal sehen, ob und wie das Mozilla in Zukunft berücksichtigten wird.
Präsentation: "Professional Frontend Engineering"
Ich poste hier ja recht selten Links zu anderen Quellen. Das Yahoo! Theater Video von Nate Koechley möchte ich aber auf jeden Fall erwähnen. Zum einen bietet es einen umfassenden und detaillierten Einblick in die Tätigkeiten eines Frontend-Entwicklers und ist damit unbedingt sehenswert - zum anderen glaube ich an manchen Stellen Teile meiner 1&1 Frontend-Workshops durchblitzen zu sehen. Sollte sich Nate von meinen Workshops inspiriert haben lassen, wäre das für mich natürlich eine tolle Sache. Auf der anderen Seite drängt sich die Erwähnung bestimmter Fakten natürlich zwangsläufig im Rahmen eines solchen Themas auf - na wer weiß...
Ich werde übrigens wieder zusammen mit Andi für den nächsten 1&1 TecDay im Juni einen Vorschlag für einen Vortrag einreichen. Es würde in dem Vortrag um die Präsentation verschiedener Frontend-Architektur-Ansätze gehen, wie sie teilweise so nur von uns verwendet werden. Dabei würde das Jasmin-Servlet, das Project Mess Tool, der geplante Content Delivery Server und vor allem die dynamischen Includes eine Rolle spielen. Zu all diesen Technologien habe ich hier im Blog bereits geschrieben. Über die Suche lassen sich die entsprechenden Artikel finden.
Nachdem ich mir letzte Woche zusammen mit Jan "Eine unbequeme Wahrheit" angeschaut habe, ist mir klar geworden, daß man Präsentationen auch GANZ anders aufbereiten kann, als ich das bisher getan habe. Aber Andis grafisches Geschick zusammen mit einem guten visuellen Konzept sollten da für die Zukunft auf jeden Fall einiges möglich machen
Humppa!
Finnische Humppa-Punk-Polka gespielt von alten Herren - das geht gar nicht? Und wie das geht - und es war noch dazu ein riesen Spaß! Wir waren heute bei Eläkeläiset im Substage. Bei original finnischen Sauna-Temperaturen (geschätzte 1000 Grad) haben die alten Herren das Haus gerockt - so richtig erklären kann man das nicht, aber dieses YouTube-Video von einem Auftritt der Band in München zeigt ganz gut, was da abging. Ich fand's Klasse - bleibt nur zu hoffen, daß sie mal wieder in Karlsruhe vorbei schauen. Ich würde auf jeden Fall wieder hin gehen.
Praxisphase - Matthias Wenz
Ab morgen beginnt für Matthias eine erneute BA-Praxisphase bei uns in der Abteilung. Er wird in den nächsten Monaten sein Tool zum Visualisieren von ungenutztem CSS fertigstellen und ein allgemeines Tool zur Kommunizierung qualitätsrelevanter Daten entwickeln.
Vortrag "Big Picture"
Wie in diesem Artikel bereits angekündigt, habe ich letzten Donnerstag einen Vortrag über Technologien und Strategien der 1&1 Bestell-Frontends gehalten.
Eine ganz wesentliche Erkenntnis hat sich aus der Betrachtung aller beteiligten Komponenten und deren Beziehungen ergeben. Es scheint festzustehen, daß die Förderung verschiedener Frontend-Technologien und -Komponenten gleichzeitig zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führt und diese sich in keinster Weise auszuschließen scheinen.
Drei Beispiele: Verbessere ich die Semantik meiner Dokumente nach Vorgabe der Webstandards, fördere ich damit gleichzeitig die Zugänglichkeit und die Optimierung für Suchmaschinen. Gestalte ich Seiten performanter, wirkt sich dies nicht nur positiv auf die User Experience aus, sondern wird gleichfalls positiv von Google bewertet und schont Server-Ressourcen. Liefere ich sämtliche Ressourcen über einen Content-Delivery-Server aus, können nicht nur zentral diverse Performance-Optimierungen auf diese Ressourcen angewendet werden, sondern es entstehen gleichzeitig verschiedenste Daten über die Auslieferung, die ich für Statistiken und Qualitätsoptimierungen nutzen kann. Über diese drei Beispiele hinaus konnten viele weitere solche Beziehungen gefunden werden.
Nummer 6 - Wer ist das?
Nummer 5 - Wer ist das?
Nummer 4 - Wer ist das?
Der Artikel "YQL, YUI und Yahoo!-Pipes" ist umgezogen.
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