Gold in der Oststadt gefunden!
Als Bewohner der Karlsruher Oststadt hat man es nicht leicht, möchte man eine vernünftige Bar oder ein gutes Restaurant in der Nähe finden. Dachte ich bis heute! Ok, die Zwiebel ist in Ordnung, das Kap ist noch zu Fuß zu erreichen (und das Cafe Nun war auch nicht übel). Aber daß gleich die Straße runter im ehemaligen L'lle bereits im Oktober letzten Jahres das Gold sein Pforten geöffnet hat, ging an mir vorüber.
Im Gold erinnert vieles an das Gloria Süd (meine Lieblings-Bar in der Südstadt) - das Layout der Karte, Astra-Bier, Fritz Cola/Limo, guter Wodka/Wein/Kaffee und gute Musik - das Stadtwiki verrät dann auch, warum das so ist. Statt des improvisierten Sandwich-Toasters des Gloria hat das Gold dann aber sogar eine richtige Küche. Meine Bestellung: Pizza. Hauchdünner, knuspriger Boden, toller Belag - perfekt! Ein Teil des Gold ist als Restaurant vorgesehen - dort ist die Auswahl an Essen dann nochmal um einiges größer.
Mein Fazit: Ich bin restlos begeistert, und hoffe inständig, daß sich das Gold etablieren kann - aber angesichts des Andrangs heute Abend (Dienstag, und alle Tische waren belegt!) mache ich mir da wenig Sorgen.
Nestbautrieb "Beta"
Nachdem ich diverse erfolglose Versuche unternommen habe, die Fotos vom Handy als MMS an meinen E-Mail-Account zu schicken, hat es jetzt doch noch geklappt. Ich wollte mit dem Eintrag eigentlich noch warten, bis die fehlenden Sachen geliefert werden (Tisch, Bilder etc.), aber die momentane "Beta-Version" ist durchaus vorzeigbar. Da sich mein Werkzeug auf Zollstock, Hammer und Schraubendreher beschränkt, mußte ich bei den Regalen und Gardinen einen (Auf-)Baustopp einlegen. Da vertraue ich aber auf das handwerkliche Geschick der Kollegen.
So finster die Nacht
Komme gerade aus dem Kino. Es lief der schwedische Film So finster die Nacht. Passend zum Titel ging der Film erst 23:00 Uhr los. Erzählt wird die Geschichte der ersten Liebe zwischen dem 12-jährigen Oskar und dem Vampirmädchen Eli. Klingt erstmal komisch, kommt teilweise sehr blutrünstig daher, ist aber alles in allem ein sehr ruhig und einfühlsam erzählter Film. Mir hat er auf jeden Fall sehr gut gefallen. Wer ihn ansehen möchte, sollte seine Schritte in das Programm-Kino seiner Vertrauens lenken. In Karlsruhe kann es da nur eins geben (nicht erschrecken, die Website ist grauenvoller als jeder Vampirfilm).
Kurztrip nach Schweden
Ich bin heute zu samstäglicher Unzeit aufgestanden um mit Freunden und einem großen Anhänger zu IKEA zu fahren. Dieser war dann auf dem Rückweg inklusive Kofferraum auch prächtig gefüllt. Das ganze Zeug (inklusive 2 Sofas) in den 5. Stock in meine Dachwohnung zu schaffen war echt kein Spaß. So kaputt war ich schon lange nicht mehr. Jetzt stehen die Sachen hier herum und wollen aufgebaut werden: Der Wetterbericht hat für Sonntag in Karlsruhe Regen angesagt - perfekt!
And I wasn't the only slave to my nesting instinct. The people I know who used to sit in the bathroom with pornography, now they sit in the bathroom with their IKEA furniture catalogue.
Welcher Film?
Kennt jemand...
Jochen Malmsheimer? Ich kannte ihn bis gestern nicht, was vielleicht daran liegen könnte, daß mein Fernseher eigentlich nur noch zum Sammeln größtmöglicher Mengen Staub dient und somit eine Randexistenz in meiner Wohnung führt. Der Mann ist einfach ein klasse Kabarettist. Jede Menge Wortwitz und ein sehr präziser Blick auf unserer aller Welt machen sein Programm zu einem wahren Genuß. So viel habe ich in letzter Zeit selten gelacht. Dieses Jahr hat er für sein Schaffen den deutschen Kleinkunstpreis erhalten. Im Tollhaus war er nun schon, aber auf seiner Website gibt es die Termine für seine nächsten Auftritte.
7 facts about myself
Weil ich ich gerade bemerkt habe, daß ich von Frank getagged wurde, nutze ich die Gelegenheit, auch über mich 7 Dinge loszuwerden.
- Im zarten Alter von 9-11 Jahren habe ich Schmetterlinge gesammelt. So richtig mit Netz, Tötungsglas, Nadeln und Sammelkasten. Da ging es in den Ferien morgens auf dem Rad in den Wald und zurück war ich meist erst gegen Abend. Der Stolz meiner Sammlung war ein Trauermantel, den ich im Ferienlager gefangen habe.
- In eben diesem Ferienlager haben wir Jungs uns in der Mittagspause immer zu den Mädchen rübergeschlichen, um zu knutschen.
- Geküsst habe ich auch einmal den Parkettfußboden in der Turnhalle meiner Schule. Blöderweise habe ich mir dabei auch gleich noch den linken Arm gebrochen. Seit diesem Tag hasse ich Turnböcke.
- Gebrochen habe ich auch sonst schon oft. Das ist wohl so, wenn man die Zeit seiner Jugend auf dem Dorf verbringt.
- Da es auf dem Dorf tendenziell eher langweilig ist, habe ich mit 12 Jahren viel Zeit an meinen ersten Rechner verbracht (aus der wendebedingten Insolvenzmasse des damals größten Osternieburger Arbeitgebers VEB Orbitaplast). Auf diesem Rechner habe ich dann auch gleich flott mit Programmieren losgelegt. Ergebnis waren Spiele-Highlights wie "Pilze", "Glücksrad" oder ein Spiel mit Hubschraubern, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnern kann.
- An den Namen des Mannes, der bei mir vor 10 Jahren das erste Mal Licht hinter das Dunkel von Begriffen wie HTML, CSS und JavaScript gebracht hat, kann ich mich noch erinnern - das war Professor Richter an der Hochschule Anhalt.
- Wenn ich jetzt noch aus dem Nähkästchen meiner Studien-Zeit plaudern soll, dann müßte ich hier noch jede Menge Listenpunkte mehr anfügen. Deshalb Schluß jetzt.
Da Frank bereits die üblichen Verdächtigen angeschrieben hat, die auch für mich in Frage gekommen wären, gebe ich weiter an die Sieben Zwerge.
Hier nochmal die Regeln:
Link your original tagger(s), and list these rules on your blog. Share seven facts about yourself in the post - some random, some weird. Tag seven people at the end of your post by leaving their names and the links to their blogs. Let them know they’ve been tagged by leaving a comment on their blogs and/or Twitter.
Frohes neues Jahr!
Nach dem Weihnachtsfest bei meinen Eltern, ein paar erholsamen Tagen an der Ostsee und einer Neujahrsparty in Amsterdam bin ich jetzt wieder zurück in Karlsruhe. Es steht ein spannendes Jahr 2009 ins Haus. Mal sehen, was es so bringt... Und passend zum Start ins neue Jahr die richtige Motivation in Form eines kleinen Reims an der Bürowand von Andi - was für eine Referenz! ![]()